Arbeitsplätze über Förderung eines Arbeitsverhältnisses (FAV nach § 16e SGB II)

Mit diesem Instrument soll die erfolgreiche Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen mit besonderen Vermittlungshemmnissen durch einen substantiellen Lohn- oder Gehaltszuschuss erreicht werden.
Die mit FAV geförderten Arbeitsverhältnisse sind sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ohne Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Maßgeblich für eine Förderung sind die mangelnden Chancen der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person auf eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Für die FAV ist Voraussetzung, dass ...

der/die zu fördernde Arbeitslose:

  • ein Jahr und länger langzeitarbeitslos ist,
  • besondere Vermittlungshemmnisse bestehen,
  • seit mindestens sechs Monaten verstärkt in der Arbeitsvermittlung unterstützt wurde,
  • für die Dauer der Förderung absehbar nicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt einzugliedern ist.

Eine Förderung ist nicht möglich, wenn für den Arbeitslosen innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren für eine Dauer von 24 Monaten bereits eine FAV erbracht wurde. Sofern die geförderte Person in eine zumutbare Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden kann, besteht die Möglichkeit, die FAV zu beenden.

Kontakt und Nachfragen:
Frau Anne Katrin Koch
Tel.: 03727 9978-12
Fax:  03727 9978-14
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